Naturheilkundlicher Newsletter
der Habichtswald-Klinik Kassel
ISSN 1611-3624
Ausgabe Oktober 2011
Thema: Sauna bei Herz-Kreislauf-Krankheiten – nützlich oder
gefährlich?
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patienten und Freunde der
Habichtswald-Klinik,
hier erscheint nun der 106. naturheilkundliche Newsletter der
Inneren Abteilung der Habichtswald-Klinik. Ich möchte Ihnen kurz
und bündig kleine, leicht umsetzbare Tipps aus der Naturheilkunde
an die Hand geben. Nicht immer wird der Tipp für Sie zutreffen,
aber vielleicht kennen Sie jemanden in Ihrer Umgebung, für den
gerade dieser Tipp die Lösung seines Problems darstellen kann.
Ich habe die Tipps nach bestem Wissen und Gewissen verfasst.
Ihre Umsetzung ist in der Regel nebenwirkungsarm. Trotzdem kann
jemand auch auf die harmloseste Pflanze eine allergische Reaktion
entwickeln – um nur ein Beispiel zu nennen. Mit den Tipps können
leichte bis mäßige Gesundheitsstörungen oft erstaunlich gut
behandelt werden. Bei stärkeren Beschwerden oder bei einer
Verschlechterung sollten Sie jedoch nicht zu lange zögern, zum Arzt
zu gehen.
Sauna – seit 1936 in Deutschland bekannt
Vielleicht gab es auch schon vorher die eine oder andere Sauna
in Deutschland. Richtig bekannt wurde die Sauna – genauer: die
finnische Trockensauna – aber im Rahmen der Olympischen Spiele
1936, als finnische Sportler Saunen mit nach Deutschland brachten,
weil sie nicht darauf verzichten wollten. Die Idee des Saunierens
setzte sich in den folgenden Jahrzehnten immer mehr durch. Als
Mittel der Entspannung und zur „Abhärtung“ wollen viele
gesundheitsbewusste Deutsche die Sauna nicht mehr missen. Nahezu
jede Reha-Klinik, jedes Wellness-Zentrum und jedes bessere Hotel
bietet den Patienten bzw. Gästen die Möglichkeit zur Sauna an.
Bei der Sauna handelt es sich im Sinne der physikalischen
Medizin um ein Heißluftbad mit anschließender Kaltapplikation. Auf
Deutsch: Der Saunierende verbringt – je nach Gewöhnung und Gusto –
zwischen 5 und 15 Minuten in trockener Hitze, die zwischen 40 und
teilweise über 100° C beträgt. Danach folgt eine Abkühlung. Gerade
dieser Wechsel zwischen Hitze und Kälte ist unabdingbar für die
therapeutischen Effekte, da hierdurch Gefäße und Immunsystem
besonders gereizt werden. Die Abkühlung kann in Form eines
Spazierganges in kühler Luft, einer Dusche mit temperiertem Wasser,
einem Kneippschen Kaltguss des ganzen Körpers oder einem Sprung ins
eiskalte Tauchbecken erfolgen. In der Regel werden zwei bis drei
solcher Saunagänge mit Erwärmung und Abkühlung absolviert. Um lang
anhaltende Adaptationsprozesse zu initiieren, sind ein bis drei
Saunabesuche in der Woche sinnvoll.
Was bewirkt die Sauna?
Die Wirkung der Sauna auf unsere Organe und
Stoffwechselleistungen sind mittlerweile gut erforscht:
- Die Herzfrequenz steigt in der Hitze auf etwa 100 bis 140
Schläge pro Minute an.
- Der Kreislaufwiderstand nimmt ab, die Gefäßspannung lässt nach
und der Blutdruck, besonders der diastolische, zweite Wert sinkt
ab.
- Die Haut wird stark durchblutet, die Schweißsekretion steigt
stark an.
- Die Bronchien erweitern sich, der Atemwiderstand nimmt ab und
die Sekretion der Schleimhäute des Atemtrakts nimmt zu.
- Das Immunsystem und der Stoffwechsel werden angeregt.
- Die Muskulatur entspannt sich.
- Die Nierentätigkeit und viele hormonelle Prozesse werden
angeregt.
- Die Hautfunktion und die Durchblutung der Hautgefäße werden
verbessert.
Welche Indikationen bestehen für die Sauna?
Aus den Wirkungen ergeben sich dann auch die wichtigsten
Heilanzeigen für die Sauna, die sowohl präventiv als auch kurativ
angewendet werden kann:
- „Abhärtung“ bei verminderter Infektresistenz: Durch die
gezielte und serielle Provokation mit Wärme- und Kältereizen wird
das Immunsystem „abgehärtet“ und wir beugen „Erkältungen“ vor (in
der Medizin existieren die Begriffe „Abhärtung“ und „Erkältung“
offiziell nicht – daher hier in Anführungszeichen).
- Chronische rheumatische Erkrankungen: Chronische rheumatische
Beschwerden (z. B. Polyarthritis, Morbus Bechterew), aber auch
einfache muskuläre Verspannungen sprechen gut auf die Sauna
an.
- Chronische rezidivierende Erkrankungen der Atemwege: Patienten
mit chronischer Bronchitis oder Asthma bronchiale profitieren von
der Sauna.
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Sowohl Bluthochdruck als auch
periphere sowie koronare Durchblutungsstörungen stellen eine
Anzeige für die Sauna dar – wenn man einige Punkte (s. u.)
beachtet.
Kontraindikationen – wo kann die Sauna gefährlich
werden?
Wenn Menschen mit chronischen Erkrankungen ihren Arzt fragen, ob
sie in die Sauna gehen dürfen, erhalten sie nicht selten eine
negative Antwort. Das hat zwei einfache nachvollziehbare Gründe.
Erstens erfahren Mediziner im Studium nur sehr selten etwas über
die Sauna. Die meisten Ärzte (Ausnahmen bestätigen die Regel)
wissen daher schlichtweg einfach nicht, wann die Sauna erlaubt
(oder sogar hilfreich!) oder etwa verboten ist. Zweitens will sich
der Arzt rechtlich absichern – wenn er Ihnen etwas erlaubt und
Ihnen passiert etwas dabei, dann muss er möglicherweise dafür
haften. Wenn er Ihnen etwas verbietet, was Ihnen eigentlich nicht
schaden würde, kann ihm hingegen nichts passieren, da dann kein
Schaden angerichtet werden kann – außer dass Ihnen der mögliche
Nutzen der Sauna entgeht, was aber keine Klage begründen würde. Im
Zweifel wird er also das Verbot bevorzugen. Größere Chancen, dass
der Arzt etwas von der Sauna versteht, haben Sie bei einem Arzt mit
den Zusatzbezeichnungen „Naturheilverfahren“ oder „Physikalische
Medizin“ – hier gehört die Sauna zum Lehrstoff und der Arzt sollte
darüber Bescheid wissen.
Generell sollten Sie nicht mit akuten Krankheiten in die Sauna
gehen. Dies betrifft den akuten Infekt genauso wie den frischen
Herzinfarkt oder das floride Magen-Darm-Geschwür. Allgemein kann
man sagen, dass alle Krankheiten, die sich durch starke Wärmereize
verschlimmern könnten, eine Gegenanzeige darstellen. Das sind
beispielsweise der akute Schub von entzündlichen
Gelenkerkrankungen, aktive Tbc und alle akuten Entzündungen (z. B.
Gallenentzündung, akute Virushepatitis, Blinddarmentzündung).
Auch Überfunktion der Schilddrüse, akutes Glaukom,
Geschlechtskrankheiten, Epilepsie, akute Geisteskrankheiten (z. B.
psychotischer Schub, schwere Depression) sind nicht für die Sauna
geeignet (unvollständige Aufzählung).
Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden von Hausärzten oder
Kardiologen die meisten „Saunaverbote“ ausgesprochen. Wegen der
vermeintlich hohen Belastung für das Herz-Kreislauf-System wird die
Sauna hier als gefährlich angesehen und es wird in der Regel davon
abgeraten. Dabei wird nicht beachtet, dass die Sauna eine
Entlastung für die Gefäße und das Herz darstellt, da die Gefäße
sich erweitern und die Herzdurchblutung verbessert wird. Wirklich
gefährlich ist aber hier nicht die Wärme, sondern der nachfolgende
Kältereiz! Patienten mit Bluthochdruck oder koronarer
Gefäßerkrankung dürfen auf keinen Fall ins kalte Tauchbecken
springen. Mit blutigen Blutdruckmessungen (Messsonde im Gefäß, dann
in die Sauna und anschließend der Sprung ins kalte Wasser) hat man
bei gesunden Versuchspersonen Spitzenwerte von über 300 mmHg
gemessen. Das könnte die vorgeschädigten Gefäße oder das Herz
tatsächlich überlasten. Ein langsames Gehen in kühler Luft und
anschließende vorsichtige Abkühlung mit Kneippschem Guss (erst
rechtes, dann linkes Bein, rechter, dann linker Arm, dann Gesicht,
Kopf, Nacken, Rücken und Bauch – langsam innerhalb von ein bis zwei
Minuten nacheinander) führt nicht zu deutlichen Blutdruckanstiegen
und ist darum gefahrlos durchführbar.
Eine gewisse Leistungsfähigkeit sollte gegeben sein. Direkt nach
einem Herzinfarkt wird man niemanden in die Sauna schicken wollen.
Wenn aber die Herzkranzgefäße untersucht worden sind und der
Gefäßstatus bekannt ist, reicht es aus, wenn ein Belastungs-EKG
eine Leistungsfähigkeit von über 75 W ergeben hat. Wurde diese
Leistung problemlos (z. B. kein objektiver oder subjektiver
Sauerstoffmangel, keine gefährlichen Herzrhythmusstörungen, kein
übermäßiger Blutdruckanstieg oder gar –abfall) erbracht, dann ist
in der Regel gegen die Sauna nichts einzuwenden (im Zweifel sollte
natürlich immer der Kardiologe sein OK geben). Die Belastung durch
die Wärme in der Sauna entspricht etwa derjenigen eines zügigen
Treppensteigens. Wenn der Kardiologe nach einem Herzinfarkt also
das Treppensteigen sowie Ergometertraining mit mehr als 50 W
erlaubt, gibt es auch keine Einwände mehr gegen die Sauna.
Der medikamentös gut eingestellte Hypertoniker kann ebenfalls
die Sauna aufsuchen. Ist der Blutdruck aber trotz Medikamenten noch
deutlich erhöht, sollte die Sauna sicherheitshalber gemieden werden
(auch hier den Kardiologen fragen, ob der Blutdruck eingestellt ist
oder nicht). Gefährlich ist weniger die Wärme als vielmehr der
schnelle und drastische Kältereiz. Bei einer sehr guten
Blutdruckeinstellung besteht in der Sauna im Gegenteil die Gefahr,
dass der Blutdruck sogar zu stark absinkt, da sich die
blutdrucksenkenden Effekte der Medikamente (besonders bei
ACE-Hemmern) und der Sauna gegenseitig verstärken. Das Liegen in
der Sauna ist hier günstiger als das Sitzen. Beim Aufstehen darauf
achten, dass es nicht zu schnell erfolgt und dass einem dabei nicht
schwindelig wird. Wenn das der Fall sein sollte, dann sollten eher
kürzere Saunazeiten, die tieferen Bänke und Saunen mit geringeren
Temperaturen (der Aufguss ist ein besonders starker Wärmereiz und
sollte dann gegebenenfalls gemieden werden) bevorzugt werden.
Hier noch einmal die wichtigsten
Herz-Kreislauf-Gegenanzeigen:
- Akute entzündliche Herzkrankheiten (z. B. Myokarditis)
- Herz-Kreislauf-Dekompensation bei Herzschwäche
- Koronare Herzkrankheit mit Sauerstoffmangel bei geringen
Belastungen
- Frischer Herzinfarkt
- Pulmonale Hypertonie (z. B. Cor pulmonale, Pulmonalsklerose,
Mitralstenose)
- Fixierter Bluthochdruck, besonders Blutdruck, der von den
Nieren ausgeht
- Hochgradige Herzrhythmusstörungen
Diese Empfehlungen stammen von Rohde, Jürgen: Kap. 2.37 Hydro-
und Thermotherapie, S. 317f. in: Schmiedel, Volker: Leitfaden
Naturheilkunde, 5. Aufl., Elsevier, München, 2008. Wenn Sie sich
hier nicht eindeutig wieder finden, dann fragen Sie bitte im
Zweifelsfall Ihren Hausarzt, Internisten oder Kardiologen.
Ansonsten viel Spaß bei der Sauna!
Studie des Monats – Studie des Monats – Studie
des Monats
Passend zum Thema Sauna habe ich Ihnen dieses Mal
aus der weltweit größten medizinischen Datenbank PubMed die
wichtigsten Studien herausgesucht, die sich mit Sauna bei
Herz-Kreislauf-Erkrankungen beschäftigen.
Basford JR,
Oh JK,
Allison TG,
Sheffield CG,
Manahan BG,
Hodge DO,
Tajik AJ,
Rodeheffer RJ,
Tei C.: Safety, acceptance, and physiologic effects of
sauna bathing in people with chronic heart failure: a pilot
report. Arch Phys Med
Rehabil. 2009 Jan;90(1):173-7.
Ältere (62-87 Jahre!) Patienten mit fortgeschrittener
Herzschwäche wurden zufallsmäßig in zwei Gruppen eingeteilt. Die
eine Gruppe erhielt für vier Wochen dreimal pro Woche Sauna (60° C,
15 Minuten Dauer). Trotz des Alters und der fortgeschrittenen
Herzschwäche konnten keine unangenehmen Nebenwirkungen der Sauna
gefunden werden. Verschiedene Blutuntersuchungen ergaben keine
Unterschiede zwischen der Gruppe mit oder ohne Sauna. Ausnahme: Das
Stresshormon Noradrenalin war in der Saunagruppe um 24%
niedriger.
Kihara
T,
Biro S,
Ikeda Y,
Fukudome T,
Shinsato T,
Masuda A,
Miyata M,
Hamasaki S,
Otsuji Y,
Minagoe S,
Akiba S,
Tei C. : Effects of repeated sauna treatment on ventricular
arrhythmias in patients with chronic heart failure.
Circ J. 2004
Dec;68(12):1146-51. Patienten mit mäßiggradiger Herzschwäche
(Durchschnittsalter 59 Jahre) und Herzrhythmusstörungen (wenigstens
200 Extraschläge am Tag) wurde zufallsmäßig in zwei Gruppen
eingeteilt. Die eine Gruppe erhielt zwei Wochen lang täglich eine
Infrarotsauna, 60° C, 15 Minuten lang, gefolgt von 30 Minuten Ruhe,
während die Kontrollgruppe 45 Minuten ruhen sollte. In der
Saunagruppe kam es zu einer deutlichen Reduktion der
Herzrhythmusstörungen (848 gegen 3097 Extraschläge). Der BNP-Wert
(ein Maß für Herzbelastung) war in der Saunagruppe deutlich
abgesunken (229 gegen 419 pg/ml).
Winterfeld HJ,
Siewert H,
Strangfeld D,
Warnke H,
Aurisch R,
Kruse J,
Engelmann U.: Use of walking and sauna therapy in the
rehabilitation of hypertensive patients with ischemic heart disease
following aortocoronary venous bypass operation with special
reference to hemodynamics. Z Kardiol.
1988 Mar;77(3):190-3.
An der Humboldt-Universität in Berlin erhielten
Bluthochdruckpatienten nach einer koronaren Bypass-Operation ein
körperliches Training. Eine Gruppe erhielt aber zusätzlich noch
Sauna. Beide Gruppen erzielten eine Verbesserung der
Ejektionsfraktion (Maß für die Herzleistung) von 7-8%. Nur die
Saunagruppe wies zusätzlich eine Verbesserung der peripheren
Mikrozirkulation (als Maß der Durchblutung) auf.
Winterfeld HJ,
Strangfeld D,
Siewert H.: Effect of sauna and walking series on blood
pressure, peripheral microcirculation and performance behavior in
essential hypertension. Z Gesamte Inn
Med. 1983 Sep 15;38(18):494-7.
Bluthochdruckpatienten (Stadium I und II, mit Beta-Blocker
behandelt) erhielten entweder ein Bewegungstherapieprogramm oder
Sauna. In beiden Gruppen wurden identische Blutdrucksenkungen
erzielt. Sauna wirkt also genauso blutdrucksenkend wie
Bewegungstherapie – noch besser wäre vermutlich die
Kombination.
Studie des Monats – Studie des Monats – Studie
des Monats
Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit
Dr. Volker Schmiedel
Chefarzt der
Inneren Abteilung
FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Homöopathie
Dozent für Biologische Medizin (Univ. Mailand)
Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs-
bzw.
Therapiemöglichkeiten stehe ich Ihnen im persönlichen
Gespräch gerne zur
Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der
naturkundlichen
Privatambulanz.
Alle notwendigen Laboruntersuchungen können in der Inneren
Abteilung der
Habichtswald-Klinik oder der Naturheilkundlichen
Privatambulanz durchgeführt
werden.
Informationen über das Therapieangebot der Inneren
Abteilung:
http://www.habichtswaldklinik.de/Die_Abteilung_Innere_Medizin.html
Informationen über ambulante Diagnostik und Therapie:
http://www.habichtswaldklinik.de/Innere_Ambulanz.html
Hier finden Sie weitere Gesundheitstipps:
http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/
Die aktuellen und archivierten Naturheilkundlichen Newsletter
finden Sie hier:
http://www.habichtswaldklinik.de/naturheilkunde/index.html
Sind Sie an einem Aufenthalt auf der Inneren Abteilung
unseres Hauses interessiert, Ihre Krankenkasse übernimmt dafür aber
nicht die Kosten? Dann sind unsere preisgünstigen Programme für
Selbstzahler vielleicht das Richtige für Sie:
Sie möchten wieder fit und vital für den Alltag
werden?
Suchen Sie die besondere Kombination von medizinischer
Behandlung, sportiver Bewegung
und wohltuender Entspannung? Dann sind unsere Programme genau
das Richtige für Sie.
Sie werden von engagierten und motivierten Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern im Rahmen
einer von positiver und erholsamer Ausstrahlung geprägten
Hotelatmosphäre unseres
Hauses betreut.
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schönen Spaziergängen
inspiriert. Genießen Sie die Besuche der zu uns gehörenden
Kurhessen-Therme mit Solethermalbad, Sauna- und Solarlandschaft.
Die Therme ist durch einen Lichttunnel direkt mit unserem Haus
verbunden.
Sie erhalten kein Pauschalpaket, sondern ein individuell
gestaltetes Therapieprogramm im Rahmen unseres ganzheitlichen
Therapiekonzeptes, das heißt:
- kompetente medizinische Betreuung (Naturheilverfahren wie
z. B. Phytotherapie,
orthomolekulare Therapie, Homöopathie, Neuraltherapie,
Akupunktur)
- aktivierende Gymnastik
- wohltuende Massagen
- entspannende Verfahren wie Autogenes Training, progressive
Muskelentspannung
nach Jacobson, Tai Chi, Yoga
- belebende Wasseranwendungen
- funktionelles Fitnesstraining
- 5 x wöchentlich Besuch der Kurhessen Therme (außer an Sonn-
und Feiertagen)
Wir bieten Ihnen darüber hinaus weitere naturheilkundliche
und schulmedizinische
Leistungen an. Sie leiden an
- Burnout
- Bauchbeschwerden
- Herzinsuffizienz
- Herzrhythmusstörungen
- Koronarer Herzkrankheit (KHK)
und suchen eine Alternative bzw. Ergänzung zu Ihrer bisherigen
Behandlung oder möchten
eine zweite ärztliche Meinung einholen?
Wir bieten Ihnen auf der Inneren Abteilung eine gezielte
Diagnostik, Ernährungsberatung, individuelle Diätformen und
Nahrungsergänzungstherapie.
Burnout
im Rahmen des Programmes „Gesund, vital und fit für den
Alltag“
Sie fühlen sich überfordert? Sie haben keine Energie mehr?
Tätigkeiten, die Ihnen früher leicht von der Hand gingen, fallen
Ihnen schwer? Vielleicht liegt dann bei Ihnen ein Burnout vor.
Mittlerweile gibt es viele Burnout- Ratgeber auf dem Buchmarkt.
Psychologen, Lebensberater und Coaches nehmen sich dieses Problems
an und können wertvolle Tipps geben bezüglich Lebenseinstellung,
Arbeitsverhalten oder Zeitmanagement. Wenig beachtet wird jedoch,
dass zahlreiche Krankheiten (z. B. Blutarmut,
Schilddrüsenunterfunktion) zur Erschöpfung maßgeblich beitragen
können. Noch weniger bekannt ist, dass ein Mangel an bestimmten
Vitalstoffen (z. B. Magnesium, Kalium, Q10, DHEA, Ferritin, Zink)
zu verminderter körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit
führen kann. Genussmittel (selbst in moderatem Maße) können unter
Umständen ein Burnout verstärken.
Die oben erwähnten Spezialuntersuchungen kosten normalerweise
ca. 100,00 Euro und sind bei uns im Preis (siehe „Preise) enthalten
(außer bei dem Programm für
78,00 Euro), wenn Sie einen Aufenthalt von mindestens 7 Tage
buchen.
Weitere Naturheilverfahren (z. B. Homöopathie, Aromatherapie)
tragen zu Ihrem inneren Gleichgewicht bei.
Das Ergebnis der Spezialblutuntersuchungen liegt nach 7-14 Tagen
vor und wird ausführlich mit Ihnen besprochen. Wenn Sie bereits
abgereist sind, erhalten Sie einen detaillierten Befundbericht mit
Therapieempfehlungen. Bei Fragen hierzu können Sie gerne
telefonisch mit uns Kontakt aufnehmen.
Lesen Sie auch den Internetartikel von Herrn Dr. Schmiedel
www.erschoepfungszustand.de/burnout-syndrom/
Diagnostik bei Bauchbeschwerden
im Rahmen des Programmes „Gesund, vital und fit für den
Alltag“
Auf Wunsch und gegen Aufpreis kann eine Stuhluntersuchung auf
Stuhlflora, Verdauungsrückstände, Pankreas-Elastase 1,
PMN-Elastase, Alpha 1-Antitrypsin,
Gallensäuren, Gluten-Antikörper durchgeführt werden (ca. 185,--
Euro).
Das Ergebnis der Stuhluntersuchung liegt nach 7 Tagen vor und
wird ausführlich mit Ihnen besprochen. Wenn Sie bereits abgereist
sind, erhalten Sie einen ausführlichen Befundbericht mit
Therapieempfehlungen. Bei Fragen hierzu können Sie gerne
telefonisch mit uns Kontakt aufnehmen.
Lesen Sie hierzu auch die Artikel von Herrn Dr. Schmiedel:
www.darm-erkrankungen.de
www.darm-erkrankungen.de/pankreasinsuffizienz/
www.gallen-blase.de
www.reiz-darm-syndrom.de/blaehungen-diagnostik/
Diagnostik bei Herzinsuffizienz
im Rahmen des Programmes „Gesund, vital und fit für den
Alltag“
Auf Wunsch und gegen Aufpreis sind eine Echokardiografie (ca.
120,00 Euro) und die Bestimmung von zusätzlichen Parametern im Blut
wie NT-pro-BNP, Coenzym Q10,
Carnitin und Vitamin D3 (ca. 125,00 Euro) möglich. Aus neueren
Studien ist bekannt, dass diese Werte für die Leistungsfähigkeit
des Herzens und die Prognose für den Patienten von großer Bedeutung
sind. Sie haben in die konventionelle kardiologische Diagnostik
bisher aber kaum Eingang gefunden.
Das Ergebnis der Spezialblutuntersuchung liegt nach 7-14 Tagen
vor und wird ausführlich mit Ihnen besprochen. Wenn Sie bereits
abgereist sind, erhalten Sie einen detaillierten Befundbericht mit
Therapieempfehlungen. Bei Fragen hierzu können Sie gerne
telefonisch mit uns Kontakt aufnehmen.
Lesen Sie auch die Internetartikel von Herrn Dr. Schmiedel
www.1herzinsuffizienz.de
http://www.herz-kreislauf-erkrankungen.de/
http://www.herzrisiko.de/
Diagnostik bei Herzrhythmusstörungen
im Rahmen des Programmes „Gesund, vital und fit für den
Alltag“
Auf Wunsch und gegen Aufpreis erhalten Sie ein Langzeit-EKG (ca.
42,00 Euro) und die Bestimmung von Fettsäurestatus im Serum sowie
Kalium und Magnesium
im Vollblut (ca. 65,00 Euro). Im Fettsäurestatus werden u. a.
die für das Herz wichtigen Omega-3-Fettsäuren bestimmt.
Aus großen Studien ist bekannt, dass eine gute Versorgung mit
Omega-3-Fettsäuren das Risiko für einen plötzlichen Herztod durch
Rhythmusstörungen um
30% - 50% mindert! Ein Kalium- und/oder Magnesiummangel
begünstigt das Auftreten von Herzrhythmusstörungen.
Wichtig ist hier allerdings die Bestimmung von Kalium und
Magnesium im Vollblut, da die übliche Serumuntersuchung viel zu
ungenau ist.
Obwohl diese Zusammenhänge bekannt sind, werden diese
Untersuchungen in der konventionellen Kardiologie praktisch nie
durchgeführt.
Das Ergebnis der Spezialblutuntersuchung liegt nach 7-14 Tagen
vor und wird ausführlich mit Ihnen besprochen. Wenn Sie bereits
abgereist sind, erhalten Sie einen detaillierten Befundbericht mit
Therapieempfehlungen. Bei Fragen hierzu können Sie gerne
telefonisch mit uns Kontakt aufnehmen.
Lesen Sie auch die Internetartikel von Herrn Dr. Schmiedel
www.1-herzrhythmusstoerungen.de
http://www.herz-kreislauf-erkrankungen.de/
http://www.herzrisiko.de/
Diagnostik bei Koronarer Herzerkrankung (KHK)
im Rahmen des Programmes „Gesund, vital und fit für den
Alltag“
Auf Wunsch und gegen Aufpreis erhalten Sie ein Belastungs-EKG
(ca. 60,00 Euro), die Bestimmung der kardiovaskulären
Risikofaktoren CRP hochsensitiv, Homocystein,
Lipoprotein (a), Lipidperoxidation und Fibrinogen im Blut (ca.
115,00 Euro). Neuere Studien belegen, dass arteriosklerotische
Erkrankungen nur zur Hälfte durch klassische Risiko-faktoren wie
Rauchen, Cholesterin oder Bluthochdruck zu erklären sind. Im Sinne
einer ganzheitlichen Therapie bieten wir daher die Bestimmung und
die Behandlung neuer Risikofaktoren aus dem Blut an.
Aus dem Belastungs-EKG erhalten Sie Informationen über
belastungsinduzierten Sauerstoffmangel im Herzen,
Belastungsbluthochdruck und Herzrhythmusstörungen.
Zusätzlich wird Ihr Puls für ein individuelles
Herz-Kreislauf-Training und eine optimale Fettverbrennung
errechnet. Dies geht damit weit über konventionelle
kardiologische
Empfehlungen hinaus.
Das Ergebnis der Spezialblutuntersuchung liegt nach 7-14 Tagen
vor und wird ausführlich mit Ihnen besprochen. Wenn Sie bereits
abgereist sind, erhalten Sie einen detaillierten Befundbericht mit
Therapieempfehlungen. Bei Fragen hierzu können Sie gerne
telefonisch mit uns Kontakt aufnehmen.
Lesen Sie auch die Internetartikel von Herrn Dr. Schmiedel
www.herzrisiko.de
www.herz-kreislauf-erkrankungen.de
Heilfasten nach Buchinger
im Rahmen des Programmes „Gesund, vital und fit für den
Alltag“
Mit Heilfasten nach Buchinger haben Sie es in Ihrer Hand
Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes und
andere Zivilisationskrankheiten in Richtung Heilung zu
beeinflussen. Wir unterstützen Sie dabei.
Auch bei Erkrankungen wie Asthma, Psoriasis, Rheuma, Arthrose
oder Fibromyalgie hat sich ein Heilfasten als sehr hilfreich
bewährt. Die Blutwerte bessern sich oft und das subjektive
Wohlbefinden wird durch Reinigung und Entspannung in der Regel
positiv beeinflusst. Die Einnahme von Medikamenten kann meist
verringert oder ganz eingestellt werden. Sie gewinnen während des
Heilfastens neue Einsichten über sich selbst in körperlicher sowie
seelischer Hinsicht. Heilfasten ist somit ein außergewöhnliches
Erlebnis.
Oft erstaunlich für „Erstfaster“ ist das Fehlen von Hunger. Nach
dem Heilfasten gehen Sie gestärkt zurück ins Alltagsleben und
können ggf. eine neue gesündere Lebensweise beginnen.
Die Einführung findet am Montag um 12.30 Uhr statt, d. h. Ihre
Anreise sollte bis spätestens 11.30 Uhr erfolgen.
Am Dienstagmorgen entleeren Sie den Darm mit Glaubersalz.
Morgens trinken Sie Kräuter- oder Früchtetee mit Reismalz,
mittags wir Ihnen eine warme
Gemüsebrühe serviert, abends genießen Sie ein Glas Obst- oder
Gemüsesaft. Alle zwei Tage erfolgt eine Darmreinigung, auf Ihren
Wunsch und nach ärztlicher Verordnung mit der intensiven
Colon-Hydro-Therapie (41,00 Euro). Sie werden an jedem Wochentag
ärztlich begleitet.
Nach (mindestens) fünf Tagen Nahrungskarenz erfolgt das
Fastenbrechen und Sie werden sich langsam wieder an festere Nahrung
gewöhnen.
Angenehme Massagen, Dauerduschen, Entspannungsübungen etc.
sorgen begleitend für Ihr Wohlbefinden.
Lesen Sie auch den Internetartikel von Herrn Dr. Schmiedel
www.heilfasten-1.de
Preise für Selbstzahler
Classic-Programm 116,90 Euro pro Tag
inklusive
- Übernachtung, Besuch der Kurhessen Therme 5 x wö. (außer an
Sonn- und Feiertagen)
- Vollverpflegung: vollwertorientierte, vegetarische Kost,
Vitalkost oder Ayurveda-Kost (mit Zuzahlung)
- einem ausführlichen ärztlichen Gespräch mit Festlegung der
Therapie am Anreisetag
sowie weiteren ärztlichen Gesprächen nach Bedarf
- einer Chefarztvisite
- einer Routine-Blutuntersuchung im Hauslabor
- einer Einzelkrankengymnastik pro Woche
- bis zu zwei Dauerduschen pro Woche
- bis zu zwei Massagen pro Woche
- bis zu acht Gruppenbehandlungen (z. B. Gymnastik, Walking) pro
Woche
- Gerätetraining
- Teilnahme an Entspannungsverfahren und Meditationen
Premium-Programm 144,05 Euro pro Tag
inklusive
- Übernachtung, Besuch der Kurhessen Therme 5 x wö. (außer an
Sonn- und Feiertagen)
- Vollverpflegung: vollwertorientierte, vegetarische Kost,
Vitalkost oder Ayurveda-Kost (mit Zuzahlung)
- einem ausführlichen ärztlichen Gespräch mit Festlegung der
Therapie am Anreisetag
sowie weiteren ärztlichen Gesprächen nach Bedarf
- einer Chefarztvisite
- einer Routine-Blutuntersuchung im Hauslabor
- bis zu zwei Mal Einzelkrankengymnastik oder
Kraniosakraltherapie pro Woche
- bis zu drei Dauerduschen pro Woche
- bis zu zwei Massagen oder Akupunktmassagen pro Woche
- bis zu acht Gruppenbehandlungen (z. B. Gymnastik, Walking) pro
Woche
- Gerätetraining
- Teilnahme an Entspannungsverfahren und Meditationen
- ggf. Colon-Hydro-Therapie
- psychologische Einzelgespräche oder
- ggf. Teilnahme an der Kunsttherapie
- ggf. Teilnahme an der therapeutisch geleiteten ganzheitlich
orientierten Gruppe
Komfort-Programm 222,90 Euro pro Tag
Zuzüglich zum Premium-Programm wohnen Sie im
Komfortzimmer.
Diese Zimmer sind größer oder mit Balkon.
Im Preis enthalten sind außerdem:
- die Telefongrundgebühr
- die Garagengebühr
- ein Fernseher im Zimmer
- eine Tageszeitung nach Wahl
- Ayurveda-Kost auf Wunsch
- ein ärztliches ayurvedisches Beratungsgespräch
- die Taxifahrt ab ICE-Bahnhof Bad Wilhelmshöhe bei An- und
Abreise, wenn Sie mit der Deutschen Bahn reisen
- der Gepäckservice
- ein Bademantel leihweise
Programm für 78,00 Euro pro Tag
inklusive
- Übernachtung und Besuch der Kurhessen Therme 5 x wöchentlich
(außer an Sonn- und Feiertagen)
- Vollverpflegung: vollwertorientierte, vegetarische Kost,
Vitalkost oder Ayurveda-Kost (mit Zuzahlung)
- Persönliche Betreuung durch den Chefarzt der Inneren
Abteilung, Herrn Dr. Schmiedel
(erkundigen Sie sich bitte vor Ihrem Aufenthalt, ob Herr Dr.
Schmiedel im Haus ist)
Alle ärztlichen, therapeutischen, apparativen Leistungen sowie
Laborleistungen werden ambulant (zu den üblichen Sätzen) nach GOÄ
gesondert abgerechnet. Herr Dr. Schmiedel
stellt eine Verordnung über die physikalischen Anwendungen aus,
von der Verwaltung erhalten Sie darüber eine Rechnung.
Alle Rechnungen können bei der privaten Krankenversicherung und
den Beihilfen eingereicht werden (wir übernehmen keine Garantie für
die volle Kostenübernahme).
Komfortzimmer zuzüglich 78,-- Euro pro Tag:
Diese Zimmer sind größer oder mit Balkon.
Im Preis enthalten sind außerdem:
- die Telefongrundgebühr
- ein Fernseher im Zimmer
- ein Bademantel leihweise
- eine Tageszeitung nach Wahl
- Ayurveda-Kost auf Wunsch
- ein ärztliches ayurvedisches Beratungsgespräch
- die Garagengebühr, wenn Sie mit Ihrem PKW fahren
- die Taxifahrt ab ICE-Bahnhof Bad Wilhelmshöhe bei An- und
Abreise, wenn Sie mit der
Deutschen Bahn reisen
- der Gepäckservice