
Nicht nur eine Oase der Erholung, sondern auch eine High-Tech-Anlage: Wärmepumpen und Filteranlagen, die dem Auge der Badegäste verborgen bleiben, sorgen für konstante Temperaturen und Qualität des Wassers.
Bergwerk - das verbindet man mit kilometerlangen Schächten,
schweren Maschinen, knochenharter Arbeit und staubbedeckten „Kumpels“. Das haben
Sie in der Kurhessen Therme noch nicht gesehen? „Natürlich nicht“ werden Sie
sich denken. „Warum auch?“ Weil es die Kurhessen Therme ohne dieses Bergwerk
überhaupt nicht geben würde. Denn als man die Thermalsole-Quelle in 674 Metern
Tiefe erschloss, wurde für die Förderung dieses gehaltvollen Wassers ein Brunnen
gebaut. Der hohe Salzgehalt jedoch macht die Quelle zum Abbaugebiet, den Brunnen
zum Bergwerk und das technische Personal zu echten „Kumpels“. Und die arbeiten
gewissermaßen auch „unter Tage“. Denn die Wärmepumpen und Filteranlagen, die die
konstante Qualität und Temperatur für Wasser und Luft gewährleisten, bleiben den
Augen der Öffentlichkeit normalerweise verborgen.
Wie gut aber die Arbeit ist, die in unserem Hause geleistet
wird, bekommen wir immer schwarz auf weiß, in Form von Prüfberichten eines
unabhängigen Instituts, das die Wasserqualität aufs penibelste untersucht.
Beanstandungen hat es noch nie gegeben, die strengen Vorschriften wurden stets
erfüllt. Nur ein optimales Zusammenspiel von geschulten Mitarbeitern und
modernsten Anlagen kann dies Ergebnis erreichen. Aus dem gesamten Bundesgebiet
erreichen uns oft Anfragen, wie wir es schaffen, die Qualitäts- und
Hygienevorschriften sowie die Brandschutzauflagen zur vollsten Zufriedenheit der
zuständigen Stellen - aber vor allem auch unserer Gäste - zu erfüllen.
Schließlich werden jede Stunde mit einer top-modernen Ozon-Filteranlage über 1
Millionen Liter Wasser umgewälzt, gereinigt und keimfrei mit Trinkwasserqualität
in die Becken geleitet. Täglich gibt es in der Therme eine Grundreinigung mit
Volldesinfektion des gesamten Hauses. Nach der Förderung und dem Badevergnügen
im wohltuenden Thermal-Sole-Wasser ist der Weg der vielen tausend Liter nicht
beendet, auch für die Entsorgung haben wir besondere Auflagen zu erfüllen.

So muss das Wasser verdünnt werden, bevor es ins Kanalnetz
geleitet wird - der hohe Salzgehalt würde sonst den Abwasserrohren schaden. Sie
sehen also, es gibt vieles in der Therme, was Sie nicht sehen. Aber nicht, weil
wir ein Geheimnis darum machen, sondern weil Sie sich ja bei uns entspannen
sollen, die Arbeit machen wir, an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr - auch
wenn der letzte Gast schon längst gegangen ist. Denn wir wollen, dass Sie wieder
kommen. In die Kurhessen Therme - mit einem der kleinsten Bergwerke
Deutschlands.